Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Veranstaltungen 2004
Gelaufene Veranstaltung

Donnerstag, 11. März 2004 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung

Gerhard Branstner liest verschiedene Texte zum Thema Humor

Philosophie und Poesie im Duett

In der Schule hat Gerhard Branstner nie "Heil Hitler" gegrüßt und wurde deswegen regelmäßig geschlagen. Als Pazifist hat er während des Krieges nur in die Luft geschossen. Die Kriegsgefangenschaft hat ihm zu lange gedauert, da ist er von Frankreich nach Belgien geflohen. Branstners Dissertation haben nacheinander sechs Professoren abgelehnt, doch Branstner wartete vier Jahre bis sie ihre Meinung änderten. Es dauerte 20 Jahre bis die Dissertation gedruckt wurde. Sein Buch "Der Esel als Amtmann. Tierfabeln, Reime und anderes" wurde zu DDR-Zeiten über 100.000 mal verkauft. Sehr bekannt waren seine Bücher in der DDR, doch glaubten die Leser es handele sich um einen toten Dichter. Nun, Branstner lebt, frisch, fröhlich und heiter wie schon immer. An diesem Abend liest er Texte zum Thema Humor...
Gerhard Branstner, geb. 1927 in Blankenhain bei Weimar, war von Januar bis März 1945 Soldat und bis 1947 in Kriegsgefangenschaft. Sein Abitur absolvierte er 1951 an der Arbeiter- und Bauernfakultät Jena. Von 1951 bis 1956 studierte er Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Branstner war von 1956 bis 1961 als Hochschullehrer tätig, später war er Cheflektor des Eulenspiegel Verlages und des Verlages "Das Neue Berlin". 1963 promovierte er über "Das Wesen des Humors und seine Rolle in der Literatur". Seit 1968 ist Gerhard Branstner freier Schriftsteller (Lyrik, Dramatik, Epik und Theorie). Er veröffentlichte insgesamt über 30 Bücher.
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Der literarische Salon
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