Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Vorankündigung

Donnerstag, 14. März 2019 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung + Ausführliches Gespräch zum Thema mit dem Autor

BUCHPREMIERE „Burnoutschutz - ABC für Pflegende“ von & mit Rei Gesing


Bild: © Bucheinband: ROGRETH
Für Menschen da sein. Ihnen das Leben lebenswert machen, auch über den medizinischen Aspekt der Pflege hinaus, mit ihnen scherzen, zuhören, was
sie Bemerkenswertes zu erzählen haben. Einsamkeit, Schmerz oder Frust lindern. Und dafür Freude, Dankbarkeit und Herzlichkeit zurückerhalten. Das
sind die wunderschönen Seiten des Pflegeberufes, die jedem Pflegenden eine erfüllte Arbeit bescheren. Aber leider bleibt für die menschliche Interaktion
im hektischen Alltag eines Krankenhauses, eines Pflegeheimes oder zwischen den vielen Terminen in der ambulanten Pflege häufig viel zu wenig Zeit.
Wenn man sich von diesem Zeitdruck hinunterziehen lässt, ist ein Burnout nicht mehr weit. Das Buch möchte Anregungen geben, sich nicht
aus der Bahn werfen zu lassen. Impulse, neue Wege zu gehen. Fallen zu vermeiden, die einem das Leben als Pflegender schwermachen. Wer seine innere
Ruhe nicht verliert, wird an den unterschiedlichsten Stellen Reserven auftun und neue Kräfte schöpfen, die plötzlich alles viel einfacher erscheinen lassen.

 Rei Gesing
Bild: © privat
Rei Gesing, geboren 1973 im westfälischen Ahaus, ist als Autor und Unternehmensberater in Münster und Berlin tätig. Neben Gedichtbänden, einer Novelle und einem Roman veröffentlichte er Ratgeberbücher zur Burnout-Prävention. Rei Gesing hat im Bereich der Pflege seinen Zivildienst absolviert und gemeinsam mit seiner Familie über 20 Jahre seine vom Hals abwärts gelähmte Mutter gepflegt. Er ist ehrenamtlich als Betreuer tätig und richtet regelmäßig Veranstaltungen zugunsten verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen aus. Für das Buch „Burnoutschutz – ABC für Pflegende“ arbeitete er zusammen mit der Berliner Pflegedienstleiterin Gudrun Panicke-Schulz.
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Mitte / Rosenthaler Platz, 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro (für Berlin-Ausweisträger*innen & Student*innen)
Reservierung: 9-(0)175-52 70 777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
Vorankündigung

Donnerstag, 07. März 2019 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung und Gespräch

Jasna Zajček liest aus ihrem Buch „KALTLAND: Unter Syrern und Deutschen“ (Droemer Verlag, Taschenbuch, erschienen am 01.08.2018)

Arabische Live-Musik von der Sängerin Zaina Dalla sowie Oudai Amer und Hakam Wahbi aus Syrien.

Jasna Zajček will wissen, welche Menschen aus Syrien nach Deutschland kommen, wie der Krieg sie geprägt hat, worauf sie hoffen, was sie antreibt. Sie unterrichtet als Deutsch-Lehrerin in Sachsen Flüchtlinge, recherchiert in Berlin und im Westen unter Pegida-Anhängern, „Gutmenschen“ und Sozialarbeitern. Rechtspopulismus, Not der Zuwanderung oder Integration sind die Fragen, denen Zajčeks Reportage auf den Grund geht. Mit harter Radiernadel zeichnet sie das Bild eines kalten Landes. Kaltland, denn das Geschäft mit den Flüchtlingen ist wichtiger als ein menschliches Willkommen. Kaltland, denn Angst und Ressentiments greifen auch unter liberalen Städtern um sich. Kaltland, denn viele Flüchtlinge sind schlecht ausgebildet, verbinden hohe Erwartungen mit geringer Lernbereitschaft, finden die Demokratie dubios und den CSD widerlich. Kaltland ist das Deutschland der Gegenwart. Diese Sozial-Reportage ist ein Blick in den Spiegel und ein nüchterner Fingerzeig für die Politik, wenn sie „das“ wirklich schaffen will und Integration gelingen soll.

Arabische Live-Musik von der Sängerin Zaina Dalla sowie Oudai Amer und Hakam Wahbi aus Syrien

The Moving NetworkEine Veranstaltung im Rahmen des gemeinnützigen Vereins „Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.“ in Kooperation mit dem Verein "The Moving Network/Board of Participation e.V." - (www.the-moving-network.de).


Pressestimmen

»Jasna Zajcek besticht mit ihrer vorurteilslosen Beschreibung eines Ausschnitts der Flüchtlingsrealität, die einen ebenso verzweifelt wie lachend zurücklässt.«
Tagesspiegel, 23.08.2017

»[Jasna Zajceks] ungemein kenntnisreiche, schonungslose Sozialreportage sucht keine Schuldigen, sondern Ursachen für Angst, Konflike und Vorurteile. Auf allen Seiten.«
TIP Berlin, 22.03.2017

»Jasna Zajcek hat mit 'Kaltland' ein kluges Buch zur deutschen Flüchtlingsfrage geschrieben: Es lebt vom Realismus. [...] in der Tonlage ohne Belehrung - aber mit größtem Einfühlungsvermögen.«
taz, 22.03.2017

»Was Jasna Zajceks Sozialreportage so einmalig macht, ist die Tatsache, dass sie die Flüchtlinge versteht, nicht nur, weil sie in Syrien gelebt hat, sondern auch, weil sie tatsächlich jedes ihrer Gespräche versteht, jeden Seufzer und jeden Fluch.«
P&S Magazin für Psychotherapie und Seelsorge , 17.11.2017

»Dieses Buch ist nichts zum Wohlfühlen. Hier schreibt eine Frau, die ganz nüchtern beobachtet - und weiß, wovon sie spricht.«
NDR Info, 13.03.2017

»[...] Zeitdokument von hoher Authentizität«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2017

»Jasna Zajcek verbindet die Fähigkeiten eines verdeckt recherchierenden Günter Wallraff mit dem Nahost-Expertentum, wie es zu Lebzeiten Peter Scholl-Latour darstellte.«
WDR2, 26.06.2017

»(...) ein gutes Buch, weil es einen unverstellten Blick auf die Gemengelage erlaubt.«
Amnesty Journal , 01.08.2017

»(...) Ihr [Jasna Zajcek] gelingt (...) etwas, was heute selten geworden ist: zu berichten, Dinge zu beschreiben, ohne Partei zu ergreifen.«
F.F. dabei, 30.09.2017



 Jasna Zajček
Bild: © Falko Siewert
Jasna Zajček, 1973 geboren, hat Islamwissenschaften studiert und viele Jahre in Damaskus gelebt. Sie ist Journalistin und unterrichtet Deutsch als Fremdsprache. Zajček arbeitet für Arte und 3sat und schreibt für Taz, Spiegel online, FAS, Le Monde Diplomatique und die Welt. 2005 erhielt sie den CNN Journalist Award für eine Undercover-Recherche in einem Ausbildungslager der US-Armee. Jasna Zajček lebt in Berlin.
Hakam Wahbi studierte Kunst in Syrien, begann in Deutschland Tamburin und Cajón zu spielen und singt im Tarab Chor Berlin.
Derzeit bereitet sich Hakam Wahbi auf das Studium im Bereich Sozialarbeit vor, welches er im Wintersemester 2019 an der Alice-Salomon-Hochschule beginnen wird.
Oudai Amer, geboren in Syrien, lebt in Berlin und studiert Architektur an der Fachhochschule Potsdam. Er ist Mitglied der Band VIMAYA und spielt ebenso in anderen Formationen.
Zaina Dalla wurde 1996 in Syrien geboren. Sie studierte Operngesang an der Al Baath Universität. 2015 kam Zaina Dalla nach Deutschland. Sie lebt in Berlin, wo sie ihre musikalischen Studien fortsetzt. Zaina Dalla folgt den musikalischen Traditionen ihrer Heimat und singt als Ensemblemitglied im Berliner Tarab Chor. Als Solistin trat sie mit verschiedenen arabischen Bands auf. Unter anderem in der Werkstatt der Kulturen, der Ulme 35 und im Neuköllner Refugio. Es ist ihr ein Anliegen, besonders junge Menschen in Deutschland für die Schönheit arabischer Musik zu begeistern.
Moderation: Britta Gansebohm
Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Mitte / Rosenthaler Platz, 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro (für Berlin-Ausweisträger*innen & Student*innen)
Reservierung: +49-(0)175-52 70 777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
Der literarische Salon
auf facebook