Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Aktuelle Veranstaltung

Donnerstag, 04. April 2019 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

BUCHPREMIERE “RUTH. Moabit” - Lesung & Gespräch

Anna Opel liest aus ihrem druckfrischen Debütroman “RUTH. Moabit” (edition.fotoTAPETA, Erscheinungstermin: 15. März 2019)

Eine Veranstaltung des Literarischen Salons in Kooperation mit edition.fotoTAPETA Berlin.

Ein Roman über die MigrantInnen in Moabit 2015: Die junge Eritreerin Rahua hat einen langen Weg hinter sich, als sie mit vielen anderen Geflüchteten in Berlin-Moabit ankommt. Noemi wohnt dort seit Jahren. Ihr Leben geht gerade in die Brüche. Rahua hat die Brücken in ihrer Heimat abgebrochen und ist in der Fremde auf sich allein gestellt. Zwei Frauen, zwei Lebenssituationen, existenziell und doch sehr verschieden. Wie können sie einander begegnen, wo endet Hilfe und wann beginnt Bevormundung? Und was bedeutet Heimat? Noemi nimmt Rahua in ihrer Wohnung auf und aus dieser Zweckgemeinschaft entwickelt sich eine vorsichtige Freundschaft. Wie im Buch Ruth aus dem Alten Testament erzählt Anna Opel die Schicksale der beiden aus der Perspektive der Frauen. Unprätentiös und lakonisch im Ton, die Erzählung einer überraschenden Begegnung und eines Neuanfangs.

 Anna Opel
Bild: © privat
Anna Opel, geboren 1967 in Limburg, ist Autorin, Dramaturgin und Übersetzerin. Sie schreibt für verschiedene Medien über Theater und Film und übersetzt Theaterstücke aus dem Englischen. Anna Opel wohnt in Moabit. RUTH ist ihr erster Roman.
Moderation: Britta Gansebohm
Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Mitte / Rosenthaler Platz, 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro (für Berlin-Ausweisträger*innen & Student*innen)
Reservierung: 0175-52 70 777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
Vorankündigung

Donnerstag, 11. April 2019 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung mit Gespräch: Madeleine Hofmann liest aus ihrem Buch

„Macht Platz! Über die Jugend von heute und die Alten, die überall dick drin sitzen und über fehlenden Nachwuchs schimpfen“ Campus Verlag ( ET: 7. September 2018)

Eine Veranstaltung im Rahmen des gemeinnützigen Vereins „Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.“


Bild: © Buchcover: Campus Verlag
Egoistisch, karrieregeil, unpolitisch. So lauten die Vorurteile, die sich junge Leute immer wieder gefallen lassen müssen. Sie sind die Minderheit in einem Land, in dem sich mittelalte Politiker als jung feiern und dabei Politik für die Alten machen. Doch die sind vom maroden Bildungssystem nicht betroffen, Digitalisierung kapieren sie nicht, und die explodierenden Kosten für soziale Absicherung zahlt ihr Nachwuchs. Wenn sich der jahrelange Investitionsstillstand auswirkt, legen sie längst die Füße in ihrer Altersresidenz hoch.

In ihrem Buch räumt Madeleine Hofmann mit Klischees auf und präsentiert die Fakten über ihre zurückgedrängten Altersgenossen und deren wirtschaftliche Lage. Hofmanns Forderung: Die Jungen müssen endlich gehört werden und über die Zukunft der Gesellschaft mitbestimmen.

Leseprobe auf campus.de

Stimmen zum Buch

»Es lohnt sich unbedingt ›Macht Platz!‹ zu lesen«
06.11.2018, BR PULS

»Die 1987 geborene Publizistin analysiert das mangelnde Wir-Gefühl der Generationen Y, ihr Gefühl, nicht ernst genommen zu werden und den Zusammenhang von beidem. Mit Plan, wie es besser wird.«
Beate Willms

»Faktengesättigt und trotzdem nicht akademisch, dabei nicht larmoyant, sondern konkret und inspirierend. Klare Leseempfehlung!«
Wolfgang Gründinger



 Madeleine Hofmann
Bild: © Jennifer Fey
Madeleine Hofmann, geb. 1987, arbeitet als Journalistin in Berlin, u.a. für das ZDF Morgenmagazin, ze.tt und Capital.de. Mit ihrer Kolumne "Die Jugend von heute" für das Magazin The European rückte sie Werte und Interessen der jungen Generationen in den Mittelpunkt politischer Debatten. Für ihr Magazin Knowing (wh)Y wurde sie ausgezeichnet, von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen sowie von der Initiative #FreeInterrail zur Botschafterin ernannt. Als Expertin und Talk-Gast ist sie in TV und Radio zu sehen und zu hören.
Moderation: Britta Gansebohm
Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Mitte / Rosenthaler Platz, 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro (für Berlin-Ausweisträger*innen & Student*innen)
Reservierung: +49-(0)175-52 70 777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
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