Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Veranstaltungen 2006
Gelaufene Veranstaltung

Donnerstag, 06. April 2006 um 20.30 Uhr
im BKA-Theater

Lesung

Jan Peter Bremer liest aus „Still Leben“ (Berlin Verlag 2006)

Als „wahrer Chaplin der Schreibfeder“ (FAZ) legt nun der Bachmann-Preisträger Jan Peter Bremer nach „Feuersalamander“ (2000) seinen neuen Prosaband vor.

„Still Leben“ ist ein modernes Märchen, Briefe an einen Freund, geschrieben wie Prosagedichte. Aber wer ist der Freund?

Zum Buch: Ein Mann entdeckt - irgendwo in den Bergen - ein einfaches, einsam gelegenes Haus. Er nimmt es mit seiner Familie in Besitz. Nun hat er, so glaubt er, sein Glück gefunden. Am Anfang, die Kinder sind noch sehr klein, scheint das Leben ein selbst ernanntes Idyll. Doch erste Irritationen schleichen sich in die Mitteilungen, die er seinem „lieben Freund" schreibt. Immer seltener verlässt er das Haus, betrachtet die größer werdenden Kinder und seine Frau mit wachsendem Argwohn.

Immer tiefer taucht er in seine Welt. Das gepriesene Haus wird zur Bühne aberwitziger Begebenheiten, und eine Geschichte nimmt ihren Lauf...
 Jan Peter Bremer
Bild: © Berlin Verlag
Jan Peter Bremer wurde 1965 in Berlin geboren, wo er heute mit seiner Familie lebt. Er gehört - neben Peter Wawerzinek, Kathrin Röggla und Ulrich Peltzer - zu den Schriftstellern "der ersten Stunde des Salons". Jan Peter Bremer hat bereits 1995 im Literarischen Salon gelesen. Seine Romane „Einer der einzog das Leben zu ordnen" (1991), „Der Palast im Koffer“ (1992) und „Der Fürst spricht“, für den er 1996 den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt, werden zusammengefasst unter dem Titel „Paläste. Drei kleine Romane“ 2006 im Berliner Taschenbuch Verlag wiederveröffentlicht.
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
im BKA-Theater
Mehringdamm 34, Berlin-Kreuzberg (UBhf.: Mehringdamm), 10961 Berlin