Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Aktuelle Veranstaltung

Mittwoch, 16. September 2015 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Multimediale Lesung mit Lüül

Lüül liest aus der Neuauflage seiner Autobiographie “Und ich folge meiner Spur …”, zeigt Video-Clips und singt Kostproben seiner Lieder

Lüül: “Und ich folge meiner Spur …” (Wunderbar Media Publishing, 2014)

Die Neuauflage der vergriffenen Autobiographie von Lüül

Komplett überarbeitet und aktualisiert, mit vielen informativen und unterhaltsamen Zusatzkapiteln, präsentiert sich “Und ich folge meiner Spur …”, die Neuausgabe von “Lüül – ein Musikerleben zwischen Agitation Free, Ashra, Nico, der Neuen Deutschen Welle und den 17 Hippies” im neuen, frischen Gewand.

Lüül - das ist fast 40 Jahre Musikkarriere »Made in Berlin«. Lutz Graf Ulbrich, wie Lüül mit bürgerlichem Namen heißt, gründete 1967 mit gerade mal 16 Jahren die Berliner Kultband Agitation Free. Zusammen mit Christopher Franke spielte er insgesamt drei LPs ein und ging noch vor seinem Abitur mit der Band auf eine Nahost-Tournee, um den deutschen Progrock international zu verbreiten. Von da an kann Lüül auf eine bewegte Karriere zurückblicken. Nach seiner Zeit bei Agitation Free tritt er Ash Ra Tempel bei, produziert weitere Alben und tourt durch Europa. Besonders prägend war die Zeit mit der Sängerin Nico. An ihrer Seite lebte und tourte Lüül durch Europa und die USA. Ein legendäres Konzert zusammen mit John Cale im New Yorker CBGB's gehört genauso zu seinen Erfahrungen wie die Arbeit als Bühnenkomponist beim Reineke Fuchs Theater oder sein Mitwirken an dem preisgekrönten Film »Nico-Icon«. Auch als Solokünstler ist Lüül - dieses Mal mit deutschen Texten - erfolgreich, »Morgens in der U-Bahn« wird sein größter Hit. Seit 1995 ist Lüül Mitglied der legendären 17 Hippies, die mit ihrem wilden Folklore-Mix Zuhörer aller Altersgruppen gleichermaßen begeistern. Mit ihrer ungewöhnlichen Musik hat die Berliner Band inzwischen Kultstatus erreicht, nicht zuletzt durch ihren Auftritt 2002 als Straßenmusiker in Andreas Dresens preisgekröntem Film »Halbe Treppe«, für den sie zugleich den Soundtrack lieferte. Danach komponierte die Band wiederum sehr erfolgreich die Filmmusik zu »Tigeraugen sehen besser«. Selbst einen Weltrekord kann Lüül zusammen mit den 17 Hippies verzeichnen: nämlich 17 Konzerte an einem einzigen Tag. Neben seiner kontinuierlichen Arbeit mit den 17 Hippies nimmt sich Lüül Zeit für weitere eigene Produktionen.

Vergnüglich und locker führt Lüül durch den Abend, liest von seinen musikalischen Abenteuern, seiner Romanze mit der legendären Nico, über seine psychedelischen Erlebnisse in den Siebzigern und vom turbulenten Bandalltag der 17 Hippies. So vermittelt Lüül bei dieser Lesung mit Leichtigkeit auch ein echtes Stück Musikgeschichte.

Eine Veranstaltung im Rahmen des gemeinnützigen Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.".
Lutz Graf-Ulbrich - LÜÜLL TOURKOLLER @ YouTube Video: Lutz Graf-Ulbrich
Downloads zum Thema
Pressetext zur Neuauflage der Autobiographie von Lüül (pdf 80.46 KB)

 Lüül
Bild: © Max Schwarzlose
Lüül, bürgerlich Lutz Graf-Ulbrich, geb. 1952 in Berlin-Charlottenburg, Sänger, Gitarrist, Texter und Komponist. Er spielte Gitarre bei Agitation Free und Ash Ra Tempel, begleitete Velvet Underground-Sängerin Nico über einige Jahre, hatte den Neue Deutsche Welle Hit „morgens in der U-Bahn“, gründete das Rocktheater Reineke Fuchs und ist Gründungsmitglied der 17 Hippies.
www.lüül.de
Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 7 € / ermäßigt 5 €
Reservierung: 0175 - 52 70 777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
Vorankündigung

Mittwoch, 23. September 2015 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung mit Gespräch

Florian Bald liest aus seinem Debütroman "Ein behaarter Mond" (Periplaneta, 2014)

Eine Veranstaltung im Rahmen des gemeinnützigen Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.".


Bild: © Buchcover: Periplaneta
Künstler und Medienschaffende sind dekadent, promisk, arrogant und ziemlich durch – lautet das Klischee. Das Problem ist, dass Klischees meistens stimmen. Auch der legendäre Berliner Synchron- und Hörbuchsprecher Frank Schaller säuft, hurt und behandelt Kollegen wie Dienstboten. Bis er eines Morgens aufwacht und keine Stimme mehr hat. An die verhängnisvolle Nacht davor kann er sich aber nur schemenhaft erinnern. Plötzlich wird Schaller bewusst, dass er längst kein Star mehr ist, sondern ein gewöhnlicher Endvierziger, der langsam aus dem Leim geht – mit einer Frau, die ihn verachtet, einem Sohn, der ihn für einen entfernten Bekannten hält und einer Mutter, die schon immer der Meinung war, er solle endlich einen richtigen Beruf ergreifen. Während seine Welt aus den Fugen gerät, erhält Schaller das Angebot, einen Jahrhundertroman einzulesen. Er braucht seine Stimme wieder, und zwar schnell, selbst, wenn er dafür sein Leben in Ordnung bringen muss...

Florian Bald schreibt in seinem Coming-of-Age-Roman für Erwachsene über die Vergänglichkeit von Ruhm, Liebe und Lebenslügen und wühlt dabei vergnüglich in den Abgründen und Marotten der Unterhaltungsindustrie.

PRESSESTIMMEN

»In seinem Debütroman nimmt Florian Bald höchst unterhaltsam die Unterhaltungsindustrie aufs Korn.«
rtv

»Besitzt großartigen Humor und eine tröstliche Melancholie.«
Spree

»Der Berliner Autor Florian Bald ließ beim Zuhören Gänsehaut aufkommen.«
Fränkische Landeszeitung

»Was die Geschichten von Bald auszeichnet, ist ihr skurriler Humor, dieses widerborstige Um-die-Ecke-Denken.«
Schwäbische Post


 Florian Bald
Bild: © Melanie Fahnert
Florian Bald,geb.1975 in München, studierte Germanistik und Geschichte und lebt seit 2000 als Autor und Musiker in Berlin. Er schrieb Filmmusik und die Bühnenmusik für „Salome“ (Brotfabrik/Berlin) und die Bühnenmusik für „Woyzeck“ (Theaterdock/Berlin), war Textdichter für Robert Gallinowski (Deutsches Theater Berlin) und erhielt 2004 „Nachwuchsförderpreis für junge Songpoeten“ der Hanns-Seidel-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. 2005 Autor und Komponist der Chanson-CD „Mathilda - supersexy rational“ für den Verlag „pläne“ GmbH in Dortmund. 2007 Autor, Komponist und Co-Produzent der Chanson-CD „Mathilda - M wie Mord“ für den Verlag „pläne“ GmbH in Dortmund.
Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 7 € / ermäßigt 5 €
Reservierung: 0175 - 52 70 777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
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