Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Aktuelle Veranstaltung

Montag, 09. Februar 2015 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung "Gegenüber von Glücklich" mit anschl. Gespräch

Benjamin Schmidt liest aus seinem Debütroman "Gegenüber von Glücklich" (Books on Demand, Dez. 2014) und M. Kruppe liest aus seinem Erzählband "Café-Stories. Geschichten vom Kaff der guten Hoffnungen" (erscheint 2015 im Adakia Verlag)


Bild: © Benjamin Schmidt & M. Kruppe
Die Geschichte von Lucky scheint bereits erzählt. Aufgewachsen als einer von fünf Geschwistern in einer zerrütteten Familie und der grauen Monotonie der Kleinstadt, wird sein Leben von Langeweile und Enttäuschungen bestimmt. Trotz seines kreativen Potentials, gelingt es ihm nicht, seinem Leben unter der Hand seines gewalttätigen Vaters, seiner achtlosen Mutter und der zahlreich durchlebten Pleiten, zu entkommen. Emotional abgestumpft flüchtet sich Lucky in Tagträume und lebt größtenteils in Büchern. In der Realität ist er gezwungen, sich dem freudlosen Trott des Alltags zu ergeben. Immer wieder leidet er unter der Marter seines Vaters. Und mehr und mehr macht sich das Gefühl von Wertlosigkeit in seinem Herzen breit. Besser nichts vom Leben erwarten. Denn immer wenn Lucky glaubt, an etwas Halt gefunden zu haben, muss er es wieder verlieren.


M. Kruppe liest aus seinem 2015 beim Adakia Verlag Gera erscheinenden Buch mit dem treffenden Titel: "Café Stories. Geschichten vom Kaff der guten Hoffnungen". Hierin beschreibt er das Leben in der Kleinstadt und berichtet von den Underdogs einer Enklave, vom Leben mit Hartz IV und erzählt Geschichten aus seinem bewegten Leben. Wie nimmt man in der Kleinstadt einen geistig Benachteiligten wahr? Wie reagiert die Polizei auf Obdachlose, die auf Parkbänken übernachten? Was machen drei trunkene Renter in einem Café? ... dies und mehr weiß Kruppe zu berichten.

 Benjamin Schmidt
Bild: © STEF-FOTOGRAFIE
Benjamin Schmidt, geboren 1989 in Pößneck,Thüringen, lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in Berlin. Nach einer verhängnisvollen Entscheidung 2009, durch die er eine inkomplette Querschnittslähmung erlitt, studierte er digitale Musikprodktion und schloss eine Ausbildung als Mediengestalter ab. Heute arbeitet er bei Trinity Music, einem Berliner Veranstalter, als Grafiker und veröffentlichte bisher 2 Gedichtbände und seinen ersten Roman, "Gegenüber von Glücklich". Zwei weitere Romane, "Schon immer ein Krüppel" und "Apollon: Die Barbaren!" sind in Arbeit.
https://www.facebook.com/SchmidtBuecher
schmidt-buecher.de/
M. Kruppe, geboren 1978, arbeitet derzeit in einer Jugenbildungsstätte nahe Pößneck als Allrounder, (Hausmeister, Fahrer, Reinigungskraft, Büro und Orga), engegaiert sich zudem im Jugend-und Kulturverein Pößneck Alternativer Freiraum, ist Organisator und Moderator der Lesereihe das rote Sofa, und schreibt natürlich...
mkruppe.wordpress.com/
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro
Reservierung: 0175-5270777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
Vorankündigung

Mittwoch, 18. Februar 2015 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung mit anschl. Gespräch

Jörg Schindler liest aus seinem Buch "Stadt - Land - Überfluss. Warum wir weniger brauchen als wir haben" (S. Fischer, 2014)

Im Rahmen des Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V."

IMMER MEHR, IMMMER BESSER, IMMER SCHNELLER?

Es geht auch anders: Da ist der ehemalige Bankdirektor, der jetzt Suchtkranke betreut und plötzlich wieder Zeit hat. Die Designerin, die keine Lust mehr hat auf Dinge, die die Welt nicht braucht und jetzt nicht normgerechtes Gemüse vor dem Abfall rettet. Da ist der Fußballverein, der sich nicht ausverkauft und trotzdem erfolgreich ist.

Jörg Schindler erzählt von Menschen, denen es nicht um Profit geht, deren Ziel nicht Wachstum um jeden Preis ist. Was sie verbindet, ist keineswegs purer Verzicht oder weltabgewandtes Aussteigertum. Durch ein bewusstes Weniger ergibt sich ein Gewinn an Lebensqualität, mehr Zeit und Zufriedenheit. Schindlers spannende Geschichten aus unserem Land des Überflusses sind Anstiftungen zum Umdenken.

PRESSESTIMMEN

»Ein Buch, das so erstaunlich viele Wege aus der Sackgasse zeigt, dass es jeder als Navi gut gebrauchen kann.«
Thomas Stillbauer, Frankfurter Rundschau, 12.12.2014

»überraschende Fakten zu den Folgen des Lebensstils auf Speed.«
Brigitte, 8.10.2014

»Besondere Empfehlung, denn Schindler versteht es auch, für ein breites Publikum Spannung zu erzeugen.«
Elke Günther, EKZ Bibliotheksservice, 29.9.2014


 Jörg Schindler
Bild: © Frankfurter Rundschau - honorarfrei
Jörg Schindler, geboren 1968 in Darmstadt, studierte Germanistik, Anglistik und Soziologie in Frankfurt am Main
und Edinburgh. Er war Nachrichtenredakteur und Reporter bei der »Frankfurter Rundschau«, seit 2012 arbeitet er beim Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«. Jörg Schindler wurde 2009 zusammen mit seinem Kollegen Matthias Thieme mit dem Wächterpreis für investigativen Journalismus ausgezeichnet und erhielt 2014 mit mehreren SPIEGEL -Redakteuren den Henri-Nannen-Preis für die beste investigative Leistung für Artikel zur NSA -Affäre. 2012 erschien Schindlers Bestseller ›Die Rüpel-Republik. Warum sind wir so unsozial?‹.
Moderation: Britta Gansebohm
Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 5 Euro
Reservierung: 0175-5270777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
Der literarische Salon
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