Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Aktuelle Veranstaltung

Donnerstag, 22. September 2016 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

BUCHPREMIERE - Lesung mit Gespräch

Steven Uhly liest aus seinem druckfrischen Roman „Marie“ (Secession Verlag, 2016)


Bild: © Buchcover: Secession Verlag
Der zwölfjährige Frido erzählt seiner kleinen Schwester Chiara eine aufwühlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf ihrer Mutter davon berichtet, reagiert diese schockiert. Im Affekt schlägt sie ihre Tochter. Ein Geheimnis, ein Tabu ist greifbar.
Von diesem Moment an gerät die kleine Familie aus dem Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem Anspruch, gleichzeitig eine gute, alleinerziehende Mutter zu sein, einen neuen Partner zu finden, die Ablehnung ihres Ex-Mannes zu ertragen und jenes Wundmal zu heilen, das sie unablässig an ihr furchtbares Versagen als Mutter, Frau und Mensch erinnert. Als sie schließlich die Kontrolle über ihr Leben verliert, reißt sie ihre drei Kinder mit in einen Strudel von Ereignissen, die alles verändern werden.
Steven Uhlys neuer Roman MARIE ist ein meisterhaft komponiertes Drama, das an seinen Erfolgsroman Glückskind anknüpft. Wieder lockt Uhly den Leser auf unwiderstehliche Weise in das Labyrinth menschlicher Gefühle und lässt ihn nicht mehr los. Und doch geht er überraschend neue Wege. Mit unnachahmlichem Gespür für die unsichtbaren Wunden, die uns allen nicht fremd sind, zeichnet er Figuren in Not, mit Abgründen und Träumen, die so nachvollziehbar und klar geschildert sind, dass sie den Leser tief berühren.

PRESSESTIMMEN

»Marie ist eine sehr berührende Familiengeschichte.«
Michael Verhoeven, Filmregisseur

»Uhlys “Glückskind” hat seine Ahnen im 19. Jahrhundert, er schreibt mitunter wie ein moderner Charles Dickens oder Victor Hugo: erzählfreudig, mit sozialem Anliegen und mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. «
Michael Klein in LIVE Saarbrücken 15 June 2014

»Dass das eher ernste Thema beim Lesen dennoch glücklich macht, liegt an Uhlys Gabe, ungemein sympathische, plastische Charaktere zu erfinden, die in ihrer Zerrissenheit, aber auch Liebenswürdigkeit wohl jeden zu berühren vermögen. „Glückskind“ – ein Leseerlebnis für Herz und Hirn. «
Stadtbekannt, Wien 08 August 2013

»Glückskind« ist: ein großartiges poetisches Werk.«
DeutschlandRadio Kultur, Sigrid Brinkmann 15 October 2012

»Das ist der Stoff, aus dem Literatur gemacht ist.«
Der Freitag, Online Community, Michael Angele 11 October 2012



 Steven Uhly
Bild: © M. Bothor
Steven Uhly, 1964 in Köln geboren, ist deutsch-bengalischer Abstammung. Er studierte Literatur, leitete ein Institut in Brasilien, übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen, Portugiesischen und Englischen. Sein Debütroman »Mein Leben in Aspik« ist 2010 und »Adams Fuge«, ausgezeichnet mit dem Tukan-Preis, ist 2011 bei uns erschienen. »Glückskind« (2012) wurde zum Bestseller und von Michael Verhoeven für die ARD verfilmt.

Veröffentlichungen im SECESSION Verlag:

Adams Fuge
Glückskind
Königreich der Dämmerung
Mein Leben in Aspik
Tagebuch – Gedichte 1981-2015
Marie
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Eintritt: 7 Euro/ ermäßigt 5 Euro (für Berlin-Ausweisträger & Studenten)
Reservierung: 0175 52 70 777
oder per Mail: britta.gansebohm@salonkultur.de
Location
+

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