Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Vorankündigung

Mittwoch, 23. Mai 2012 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

BUCHPREMIERE

Thomas Kapielski liest aus seinem aktuellen Buch "Neue sezessionistische Heizkörperverkleidungen" (edition suhrkamp 2012)

»Kapielski pflegt das barocke Pathos dessen, der weiß, dass es kein richtiges Leben in Flaschen gibt … Wir verneigen uns tief vor diesem Mann, seinem Humor, seinen Raunzereien, seinen Kirchen- und Seemannsliedern in Prosa.«
Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Über 200 Seiten nie zuvor gelesener Kapielski-Prosa samt nie zuvor gesehenen Kapielski-Fotos. Durchweg in erhaben strenger, eigens neu sezessionierter Form. Für die es deswegen noch keinen Namen gibt. Außer: Kapielski-Form. Oder: Kapielski-Hochform (um genau zu sein).

 Thomas Kapielski
Bild: © Suhrkamp Verlag
Thomas Kapielski wurde am 16. September 1951 in Berlin-Charlottenburg geboren. Er studierte Philologie, Physische Geographie sowie Philosophie an der Freien Universität Berlin. Kapielski veröffentlichte ab den 1990er Jahren Texte u. a. in der Zeit, der FAZ, der Frankfurter Rundschau. Er arbeitet als Schriftsteller, Künstler, Musiker (Mitglied im »Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester«) und Dozent.
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
Eintritt: 7 Euro/ ermäßigt 5 Euro
Reservierung: 030 / 283 89 121 ab 19.30 Uhr
Gelaufene Veranstaltung

Mittwoch, 09. Mai 2012 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

BUCHPREMIERE: Lesung mit anschl. Gespräch

Barbara Sichtermann liest aus ihrem aktuellen Buch "WAS FRAUEN SEX BEDEUTET" (Brandes & Apsel 2012)

In Zusammenarbeit mit dem Brandes & Apsel Verlag.


Bild: © Brandes & Apsel Verlag
In der Form der fiktiven Interviewsituation lässt Barbara Sichtermann sieben ganz unterschiedliche Frauen verschiedenen Alters zu Wort kommen. Die Frauen erzählen von ihrem geheimen sexuellen Leben jenseits ihrer Ehemänner, vom Erwachen der Lust in frühester Jugend oder der späten Entdeckung derselben als Erwachsene. Sichtermann lässt ein mehrdeutiges Sittenbild entstehen, eine Sphäre weiblicher Sexualität, in der die Moral nicht gilt. Weibliche Liebeslust findet in einer »Geheimwelt« statt, die manche Überraschung für Leserinnen und Leser bereithält. Frauen lernen Heimlichkeit, Umwertung der gewohnten Werte (vor allem was Aufrichtigkeit betrifft), Unberechenbarkeit und Amoralität als Teil ihres Lebens und als Bedingung ihrer Lust anzuerkennen.

 Barbara Sichtermann
Bild: © Christoph Becker
Barbara Sichtermann, geboren 1943 in Erfurt, Studium der Sozialwissenschaften an der FU Berlin. Diplom in Volkswirtschaftslehre, Tätigkeit als freie Autorin seit 1978. Sowohl in Kurzbeiträgen als auch in ihren Sachbuchveröffentlichungen schreibt sie auf sehr eigenwillige, aber undogmatische Weise u.a. über Frauenemanzipation, Pädagogik oder die Entwicklung des deutschen Fernsehens nach der Freigabe des Marktes für Privatanbieter. 1995 und 1998 erschienen ihre beiden Romane. Von 1987 bis 2002 Fernsehkritikerin bei der ZEIT, seit 1990 Mitglied der Adolf-Grimme-Preis-Jury, lebt in Berlin und hat drei Kinder. Zahlreiche Buchpublikationen und Auszeichnungen, u. a. Elisabeth-Selbert-Preis 1983, Jean-Améry-Preis für Essayistik 1984.
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin