Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Veranstaltungen 2011
Gelaufene Veranstaltung

Mittwoch, 27. April 2011 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

LESUNG mit anschl. GESPRÄCH

Karl Hemeyer liest aus seinem Roman "Olympia 1936. Danach kam alles anders" (Acabus Verlag 2010)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V."


Bild: © Buchcover, Acabus Verlag
Im August 1946 erreichen die ersten Lebensmittel-Lieferungen amerikanischer Bürger die große Not leidende deutsche Bevölkerung. Doch wie kam es zu dieser bis dahin größten Hilfsaktion der Weltgeschichte? Und was hat das mit den Olympischen Spielen in Berlin zu tun?

Karl Hemeyer gibt in seinem Debütroman eine sehr unterhaltsame wie interessante Antwort!

Heimat hin, Heimat her – doch was soll man machen, wenn man daheim nicht mehr gern gesehen ist? Was tut man wenn man seine Ziele und Vorstellungen in der Heimat nicht realisieren kann?

Vor diesen Problemen stehen plötzlich die Brüder David und Harro Stern aus Wesermünde (heute Bremerhaven) nach ihrer Rückkehr von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Als Journalisten verbrachten sie dort eine aufregende Zeit und schlossen Freundschaft mit dem Stadionsprecher Henri Nannen, der Regisseurin Leni Riefenstahl und dem afroamerikanischen Sprinter Ralf, einem Teamkollegen von Jesse Owens. Eine erfolgreiche Zukunft vor Augen hatten sie sich eigentlich vorgenommen nun gemeinsam den vom Vater gegründeten Verlag zu übernehmen und auszubauen.

Doch dann kam alles anders.

Durch Verfolgung und Flucht, dann durch den Krieg und Gefangenschaft werden die ungleichen Brüder und ihr eigenwilliger Vater jäh auseinander gerissen. Trotz der ständig drohenden, wechselnden Gefahren und damit verbundenen tragischen Schicksalsschlägen, teilweise aber auch freudigen Ereignissen, verlieren sie ihr neues Ziel, sich und ihren Vater einmal wieder zu sehen, niemals aus den Augen. Und sie haben auch noch Augen für andere!

Vor diesem historischen Hintergrund entfaltet sich die spannende, mitunter abenteuerliche Erzählung über die Brüder und ihren Vater, deren Schicksal von Beginn an fesselt; denn dem Autor gelingt es durch seinen kurzweiligen, temporeichen, bildhaften Erzählstil und den Gebrauch von Dialekten den Lesern seine Figuren ganz nahe zu bringen.

In Zusammenarbeit mit Barbara Stang, PR consulting, www.stang-pr.de

Interview im Netz: Frühcafé-Talk mit Karl Hemeyer (03.11.2010)
 Karl Hemeyer
Bild: © privat
Der in der Nähe des Olympiastadions in Berlin lebende, in Altluneberg bei Bremerhaven geborene Karl Hemeyer schreibt neben seinen Romanen und Geschichten auch Drehbücher und spielt in Filmen und TV.
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Der literarische Salon
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