Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Gelaufene Veranstaltung

Samstag, 04. September 2021 um 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr
im Künstlerhof Schreyahn

2. Open Air Literaturfestival im Wendland mit hochkarätigen Autor*innen „Unsere Umwelt: Lebensraum und Lebenstraum?“ – Lesungen, Schreibworkshops und Gespräche

Workshop „Kreatives Schreiben“ für Menschen von 10 bis 100 Jahren mit der preisgekrönten Schriftstellerin Ulrike Draesner

Im Rahmen von „Und seitab liegt die Stadt“ ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Förderprogramm „Kultur in ländlichen Räumen“) und des Literarischen Colloquiums Berlin.


Bild: © unsere Sponsoren
„Kreatives Schreiben“
Mit Hilfe von Übungen zu Imagination und Wortfindung wollen wir uns der Frage widmen, wie man Landschaft oder Natur in Sprache ausdrücken kann. Der Workshop wird zeigen, wie sich dieser Prozess als Übersetzung begreifen und von daher fruchtbar machen lässt. Fauna und Flora kommunizieren nicht in unserer Spreche, aber sie kommunizieren. Was verstehen wir von diesen Sprachen? Wie klingen sie in unserer Sprache? Und wie denken, fühlen und erfahren wir die Begegnung mit anderen Wesen? Ziel des Workshops ist es, einen kurzen literarischen Text zu verfassen. Literarische Formen und ihre besonderen Möglichkeiten werden miteinander erkundet. Nach ersten Übungen und Anleitungen entwickeln Sie eine Textidee, die im Workshop besprochen und geschärft wird.
Downloads zum Thema
Flyer_Unsere Umwelt – Lebensraum & Lebenstraum? (pdf 1013.91 KB)
Poster_Unsere Umwelt – Lebensraum & Lebenstraum? (pdf 312.82 KB)

 Ulrike Draesner
Bild: © Gerald Zörner@gezett
Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, lebt in Berlin und Leipzig. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte und interessiert sich für Naturwissenschaften ebenso wie für kulturelle Debatten. Für ihre Romane und Gedichte wurde Ulrike Draesner zahlreich ausgezeichnet, u. a. mit dem Bayerischen Buchpreis, dem Deutschen Preis für Nature Writing, dem Preis der LiteraTour Nord, dem Ida-Dehmel-Literaturpreis (alle 2020), dem Gertrud-Kolmar-Preis (2019) und dem Nicolas-Born-Preis (2016).
Von 2015 bis 2017 lehrte sie an der Universität Oxford, seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.
Moderation: Britta Gansebohm
Kulturverein Platenlaase e.V.
im Künstlerhof Schreyahn
Rundling 19, Wustrow (Wendland), 29462 Wustrow (Wendland)
Gelaufene Veranstaltung

Sonntag, 05. September 2021 um 16.00 Uhr
im Künstlerhof Schreyahn

2. Open Air Literaturfestival im Wendland mit hochkarätigen Autor*innen „Unsere Umwelt: Lebensraum und Lebenstraum?“ – Lesungen, Schreibworkshops und Gespräche

Lesung & Gespräch mit Ulrike Draesner zu ihrem Roman „Schwitters“ (Penguin Verlag, 2020)

Im Rahmen von „Und seitab liegt die Stadt“ ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Förderprogramm „Kultur in ländlichen Räumen“) und des Literarischen Colloquiums Berlin.


Bild: © Penguin Verlag
„Schwitters“
Sein Land verlassen, Familie, Sprache, Publikum verlieren…heiter bleiben, allen Widrigkeiten zum Trotz. Wie fängt man eine Zukunft an, die eigentlich schon aufgehört hat? Mit einem Streifen Meer zwischen sich und seiner Heimat, seiner Sprache, sich selbst? Der in Hannover geborene Schriftsteller und bildende Künstler Kurt Schwitters ist 49, als ihn die Nationalsozialisten zur Flucht aus seiner Heimatstadt zwingen. Sein Erfolg, Werk, Besitz, die Eltern und seine Frau Helma bleiben zurück. Zuerst in Norwegen, dann in London und schließlich dem Lake District beginnt Schwitters‘ neues Leben in fremder Sprache. Bis zur Erschöpfung arbeitet er an einem neuen monumentalen Werk. Wer ihn dabei beobachtet, begreift: Kunst bildet die Welt nicht nach. Sie übersetzt sie in Formen, die uns berühren. Der letzte Merzbau eröffnet ihm einen ungeahnten Weg das Funkeln der Wiesen und die Durchsichtigkeit der Luft einzufangen.

Ulrike Draesner erzählt von Flucht, Exil und dem Leben als Künstler. Ein mitreißender, tiefgründiger, dabei humorvoller Roman über die Kraft der Kunst in dunklen Zeiten. Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Buchpreis.

»Mit ›Schwitters‹ gelingt es Ulrike Draesner, die Welt zum Leuchten zu bringen – so sehr, wie es niemand sonst in der deutschen Gegenwartsliteratur vermag.« Karl Birkenseer / Passauer Neue Presse (24. August 2020)

»Ihr ›Schwitters‹ ist klug, ihr Roman ein pointiertes Zeitporträt, ihr Buch fesselnd.« Bernd Schuchter / buchkultur (A), Ausg. 191 (20. August 2020)

»Ulrike Draesner hat einen eindringlichen und fabelhaften Migrationsroman geschrieben. Sie erzählt von einem deutschen Leben und einem englischen Leben, die sich im Exil verkreuzen. So ist eine faszinierende epische Collage über Weggehen ohne Ankommen, über Fremdheit ohne Zuhause entstanden.« Michael Braun / Kölner Stadtanzeiger Magazin (04. September 2020)

»Ulrike Draesner ist eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Als Romanautorin, Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin – besonders erwähnenswert sind ihre Übersetzungen der diesjährigen Nobelpreisträgerin Louise Glück ins Deutsche –, hat sie breite Anerkennung erlangt.« Times Literary Supplement

 Ulrike Draesner
Bild: © Gerald Zörner@gezett
Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, lebt in Berlin und Leipzig. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte und interessiert sich für Naturwissenschaften ebenso wie für kulturelle Debatten. Für ihre Romane und Gedichte wurde Ulrike Draesner zahlreich ausgezeichnet, u. a. mit dem Bayerischen Buchpreis, dem Deutschen Preis für Nature Writing, dem Preis der LiteraTour Nord, dem Ida-Dehmel-Literaturpreis (alle 2020), dem Gertrud-Kolmar-Preis (2019) und dem Nicolas-Born-Preis (2016).
Von 2015 bis 2017 lehrte sie an der Universität Oxford, seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.
Moderation: Britta Gansebohm
Kulturverein Platenlaase e.V.
im Künstlerhof Schreyahn
Rundling 19, Wustrow (Wendland), 29462 Wustrow (Wendland)
Der literarische Salon
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