Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Veranstaltungen 2009
Gelaufene Veranstaltung

Sonntag, 17. Mai 2009 um 19.30 Uhr
im BKA-Theater

Fröhliches Frühlingsfest mit Musik und Literatur

Frühlingsfest in internationaler Besetzung

Eine Veranstaltung des Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salon e. V".

Seit 14 Jahren ist "Der Literarische Salon" von Britta Gansebohm unabhängig und wird nicht von öffentlichen Geldern finanziert. Seit 2005 gibt es deswegen den Verein "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.", in dessen Satzung die Förderung sowohl der Gegenwartsliteratur als auch der Völkerverständigung verankert ist. Autorinnen und Autoren des Literarischen Salons lesen aus ihren Büchern und Manuskripten, singen Chansons und Opernarien und verweisen mit diesem fröhlichen Fest im Wonnemonat Mai auf den gemeinnützigen Verein des Salons.

Frühlingsfest in internationaler Besetzung mit Liedern der Chansonsängerin Corinne Douarre (Frankreich) und dem Pianisten Marc Haussmann, mit Lesungen von Judith Hermann, Luo Lingyuan (China), Harald Martenstein, Kevin McAleer (USA/ Kalifornien), Kathrin Röggla (Österreich) & Oliver Grajewski und Gernot Wolfram sowie Gesang von der Sopranistin Moon Suk (Süd-Korea).
 Kevin McAleer
Bild: © Sharon Back.
Kevin McAleer wurde 1961 in Santa Monica, Kalifornien, geboren. Er hat an der University of California, San Diego in Geschichte promoviert und lebt heute als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Seine Kurzgeschichten sind in deutschen und amerikanischen Zeitschriften erschienen, er ist u. a. Autor der Romane “Surferboy” und “Berlin Tango”, Mitherausgeber der zweibändigen Aufsatzsammlung “Everyman in Europe: Essays in Social History”, Verfasser der historischen Abhandlung “Dueling: The Cult of Honor in Fin-de-Siècle Germany”, die von der Encyclopaedia Britannica zu einem ihrer „Bücher des Jahres“ gekürt wurde. In “Errol Flynn: An Epic Life” bringt der Autor jetzt die Kunst der Lyrik zusammen mit seiner ihm eigenen Kombination von Erzählkunst und Wissenschaft.
 Marc Haussmann
Bild: © René Löffler
Marc Haussmann hat Klavier in Moskau und New York sowie Komposition in Paris studiert. Er war Fellow am Virginia Center for the Creative Arts und begleitete als Pianist und Keyboarder Künstler wie Corinne Douarre und Kent.
 Harald Martenstein
Bild: © Pierre Adenis
Harald Martenstein, geb. 1953 in Mainz, ist Autor der Kolumne "Martenstein" im ZEITmagazin und Redakteur beim Berliner "Tagesspiegel". 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Als Kolumnist erhielt er den Henri-Nannen-Preis. 2007 erschien sein Roman Heimweg, der mit dem Corine-Preis ausgezeichnet wurde.
 Oliver Grajewski
Bild: © privat
Oliver Grajewski, geboren 1968. Er absolvierte ein Meisterschülerstudium an der Hochschule der bildenden Künste zu Berlin, in der Klasse von Dieter Appelt.Er arbeitet als bildender Künstler konzeptionell mit dem Medium Comic für Print, Online, Film, Museum und Galerie. 4 Tigerboy-Magazine und ein Buch sind im Verbrecher Verlag erschienen.
Dr. phil. Gernot Wolfram
Bild: © Arash Marandi
Gernot Wolfram, 1975 geb. in Zittau/Sachsen, lebt als Autor und Publizist in Berlin.
Er schreibt Essays, Romane, Erzählungen, Theatertexte und publizierte eine Vielzahl von Artikeln und Essays in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, WELT, der Süddeutschen Zeitung, taz und Jüdischen Allgemeinen. Wolfram schreibt vor allem über Grenzerfahrungen von Menschen, die zwischen verschiedenen Kulturen unterwegs sind oder sein müssen, und beschäftigt sich mit den „nomadischen Erfahrungen“ von Menschen in großen Metropolen. Für seine Erzählung "Am Radio" erhielt er 2003 den "Walter-Serner-Preis", 2010 erhielt er den Inselschreiberpreis Sylt. Seine Erzählungen wurden in acht Sprachen übersetzt. Sein viel beachteter Essayband "Der leuchtende Augenblick - Über Menschen und Orte des Lesens" wurde als wichtiger Beitrag zu einem anderen Leseverständnis rezipiert. Im November 2018 erscheint sein neuer Essay "Die Kunst, für sich selbst zu sprechen" als Eigenproduktion der Bundeszentrale für politische Bildung.
 Moon Suk
Bild: © Karsten Bartel
Moon Suk, geb. in Gyungnam/ Südkorea, ist Sopranistin, Schauspielerin, Performance-Künstlerin und Malerin. Sie studierte Gesang in Seoul und an der Musikhochschule in Karlsruhe. Meisterkurse belegte sie u.a. bei Anna Reynolds, Herman Winkler und Elisabeth Schwarzkopf. Moon Suk gab zahlreiche Konzerte und Liederabende und wirkte bei Oratorien, Opern und Performances mit.

Im letzten Jahr gastierte Moon Suk als Opernsängerin in London und anderen englischen Städten. In dieser Zeit schrieb sie 44 Gedichte. Im Z-Salon stellt sie nun erstmalig eine Auswahl ihrer Gedichte vor.
 Corinne Douarre
Bild: © Marc Haussmann
Corinne Douarre, geboren in Paris, lebt seit 1997 in Berlin. Ihre dritte CD, Ciel XXL (Februar 2008) wurde u.a. in DLF, SR, MDR, RFI, France Inter und RTL (GZSZ) gespielt. Sie ist fester Bestandteil der Berliner Chansonszene, tourt in Deutschland und Frankreich und spielt auf zahlreichen Festivals. Sie ist seit vielen Jahren eine der wichtigsten Vertreterinnen des Nouvelle Chansons in Deutschland. In ihrem Programm Ciel XXL lässt sie ihre eigenen Lieder auf französische und deutsche Klassiker treffen. Als Pariserin in Berlin und Berlinerin in Paris reist sie durch Wortschöpfungen und Landschaften von zwei Kulturen, die, auch wenn sie nicht extrem verschieden sind, unerwartete Besonderheiten bieten. Ihre Liebe zur Stadt und zum Meer besingt die Chansonpoetin und Interpretin, mal träumerisch, mal wütend. In ihren Chansons erzählt sie von ihrem Leben in Berlin, z.B. von dem kleinen Prinzen in Prenzlauer Berg oder den roten und grünen Ampelmännchen, von der Sehnsucht, ein Star zu sein und von der Schönheit des Ozeans, von der Zerstörung der Natur und der Angst vor dem Vergessen und von der Frage des Kellners im Café, die ihr immer noch auffällt, trotz ihrer vielen Jahre in Deutschland: „Zusammen oder getrennt?”.
www.corinnedouarre.com
 Luo Lingyuan
Bild: © privat
Luo Lingyuan, geboren 1963 in der Volksrepublik China, studierte Journalismus und Computerwissenschaften in Shanghai und lebt seit 1990 in Berlin. Sie veröffentlicht seit 1992 auf Deutsch und Chinesisch Beiträge in Zeitschriften und Anthologien. Von ihr sind drei Romane und zwei Erzählbände bei dtv erschienen. 2007 wurde Luo Lingyuan mit einem Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Der neue Roman von Luo Lingyuan „Das Mädchen, der Koch und der Drache“ erscheint am 16. August im neu gegründeten Quadriga Verlag.
 Kathrin Röggla
Bild: © Jürgen Bauer
Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Sie arbeitet als Prosa- und Theaterautorin und entwickelt Radiostücke. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Italo-Svevo-Preis, den Anton-Wildgans-Preis und den Arthur-Schnitzler-Preis; ›wir schlafen nicht‹ wurde mit dem Preis der SWR-Bestenliste und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet. Im Fischer Taschenbuch Verlag sind lieferbar: ›Niemand lacht rückwärts‹, ›Abrauschen‹, ›Irres Wetter‹, ›really ground zero‹, ›wir schlafen nicht‹ und das Prosabuch ›die alarmbereiten‹, das mit dem Franz-Hessel-Preis geehrt wurde. Im Frühjahr 2013 erscheinen gesammelte Essays und Theaterstücke unter dem Titel: ›besser wäre: keine‹.
Judith Hermann, geb. 1970 in West-Berlin, wurde für ihr erstes Buch »Sommerhaus, später« (1998), mit dem Literaturförderpreis der Stadt Bremen, dem Hugo-Ball-Förderpreis und dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Einzelne Geschichten aus ihrem Erzählungsband »Nichts als Gespenster« (2003) wurden für das deutsche Kino verfilmt. Soeben - am 4. Mai 2009 - ist ihr neues Buch "Alice" (S. Fischer) erschienen.
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
im BKA-Theater
Mehringdamm 34, Berlin-Kreuzberg (UBhf.: Mehringdamm), 10961 Berlin
Der literarische Salon
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