Salonkultur - Der Literarische Salon - Berlin

Litrarische Salonkultur

Gelaufene Veranstaltung

Donnerstag, 16. Februar 2017
in der Z-BAR

Lesung

Deniz Yücel liest aus „Taksim ist überall. Die Gezi-Bewegung und die Zukunft der Türkei“ (Edition Nautilus, 2014)

Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogramms Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

Die Veranstaltung mit Deniz Yücel am 16.02.2017 entfällt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ein Porträt der türkischen Protestbewegung in ihrer Vielseitigkeit und Widersprüchlichkeit, ein Sittengemälde der türkischen Gesellschaft der Gegenwart.
Was als Protest gegen den Abriss eines Stadtparks in Istanbul begann, hat sich binnen weniger Tage zu einem landesweiten Aufstand gegen die islamisch-konservative AKP-Regierung und Erdogans autoritären Regierungsstil ausgeweitet. Die sich wandelnde türkische Gesellschaft ist Thema dieses Buches. Entlang ausgewählter und für die Protestbewegung bedeutender Schauplätze werden Menschen aus verschiedenen Milieus vorgestellt, die aus unterschiedlichen, teils gegensätzlichen Gründen gegen die AKP aufbegehren. Am Ende steht ein Porträt der Protestbewegung in ihrer Vielseitigkeit und Widersprüchlichkeit, zeichnet ein Sittengemälde der türkischen Gesellschaft der Gegenwart, samt eines Blicks auf die deutsch-türkische Community.
Deniz Yücel ist Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe. Für diese Veranstaltung kommt er direkt aus Istanbul angereist. Nach der Lesung werden wir über die Recherche zum Buch sowie über die aktuelle Situation in der Türkei sprechen.

 Deniz Yücel
Bild: © Frauke Böger
Deniz Yücel, geboren 1973 in Flörsheim am Main, studierte Politikwissenschaft an der FU in Berlin. Seit 1999 ist er als freier Autor u.a. für Der Tagesspiegel, Jüdische Allgemeine, die tageszeitung, Süddeutsche Zeitung, amnesty journal, Der Standard, Blond sowie den Bayerischen, Norddeutschen und Westdeutschen Rundfunk tätig. Zwischen 2002 und 2007 war er Redakteur der Wochenzeitung Jungle World, zwischen Juli 2007 und März 2015 Redakteur der Berliner Tageszeitung taz. Seit 2015 ist Deniz Yücel Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe.
Seit 2012 veranstaltet er mit Yassin Musharbash (Die Zeit) und Mely Kiyak (Berliner Zeitung) die Lesung »Hate Poetry«, eine Bühnenshow mit rassistischen Leserbriefen. Für Hate Poetry wurden Yücel und die anderen Gründungsmitglieder in der Kategorie „Sonderpreis“ als Journalisten des Jahres 2014 ausgezeichnet. Deniz Yücel ist Träger des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik 2011.
Moderation: Britta Gansebohm
Der Literarische Salon Britta Gansebohm
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Gelaufene Veranstaltung

Freitag, 20. Januar 2017 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR

Lesung mit Gespräch

Katerina Poladjan & Henning Fritsch lesen aus ihrem gemeinsamen Buch „Hinter Sibirien. Eine Reise nach Russisch-Fernost“ (Rowohlt Berlin, Oktober 2016)


Bild: © Buchcover rowohlt Berlin
Wenn man von Moskau aus acht Stunden in Richtung Osten fliegt, ist man immer noch in Russland. Hier, in Wladiwostok, wo Berlin eine halbe Erdumrundung entfernt ist, beginnen Katerina Poladjan und Henning Fritsch eine Abenteuerreise, die sie bis zur chinesischen Grenze führt, ins große unbekannte Land zwischen Baikalsee und Pazifik. Sie erleben das extreme Klima, lassen sich überwältigen von der Endlosigkeit der verschneiten Steppe vor den Zugfenstern der Transsibirischen Eisenbahn, tauchen ein in eine wundersame Welt hinter dem Ural, seit Jahrhunderten ein Ort der Verbannung und der Sehnsucht.

«Hinter Sibirien» ist ein ungewöhnliches Reisebuch und ein ebenso persönliches: Die gebürtige Russin Katerina Poladjan entdeckt mit ihrem deutschen Ehemann Henning Fritsch Russisch- Fernost, begegnet einer redseligen Mammutwärterin, schweigsamen Fellmützenträgern und imposanten Etagendamen, feiert den Tag der Frau mit blauem Bier und russischer Karaoke und erfüllt sich am Ende einen Traum: einmal auf dem Eis des gefrorenen Baikalsees stehen, unter sich das tiefste Binnengewässer der Erde. – Von ihren Erlebnissen im fernen und fremden Sibirien erzählen Katerina Poladjan und Henning Fritsch mit Humor und Feingefühl.

 Henning Fritsch
Bild: © Dirk Skiba
Henning Fritsch, geboren 1972 in Kassel, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie. Er ist Öffentlichkeitsarbeiter, Regisseur, Redakteur und realisiert gemeinsam mit Katerina Poladjan Projekte zwischen Literatur und Theater. Henning Fritsch, geboren 1972 in Kassel, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie. Er ist Öffentlichkeitsarbeiter, Regisseur, Redakteur und realisiert gemeinsam mit Katerina Poladjan Projekte zwischen Literatur und Theater.
 Katerina Poladjan
Bild: © Dirk Skiba
Katerina Poladjan, 1971 in Moskau geboren, kam als Kind nach Deutschland und lebt heute in Berlin. 2011 erschien ihr vielgelobter Debütroman «In einer Nacht, woanders». Mit «Vielleicht Marseille» war sie für den Alfred-Döblin-Preis nominiert, ebenfalls 2015 wurde sie zum Ingeborg- Bachmann-Preis nach Klagenfurt eingeladen.
Moderation: Britta Gansebohm
Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.
in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße , 10115 Berlin
www.z-bar.de
Der literarische Salon
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