Immer wieder tritt Maria aus dem Spiel heraus und „belebt" die erfahrenen Gedankenwelten in ihrer Alltagsrealität. Sie beginnt das Leben mit anderen Augen zu sehen und macht die Bekanntschaft eines jungen Mannes. Maria erfährt, dass auch er ein Teilnehmer an dem „Paradiesspiel" ist und dass es bereits Millionen von Menschen gibt, die gemeinsam auf dem Weg in eine neue Realität der Freiheit sind. Das „Spiel" erlaubt allen Teilnehmern einen „Tempel" zu errichten, in dem Toleranz, Wachheit und Liebe herrschen. Dieser Tempel braucht keinen Ort und keine Mauern, er ist errichtet aus der Teilnahme von Menschen, die die Fesseln der Vergangenheit hinter sich gelassen haben. Maria begreift, dass es für sie nur einen Weg geben kann – die Konfrontation mit der Wahrheit. Sie muss lernen, sich von Jahrtausende alten Beziehungs- und Glaubensmustern zu lösen.
Gabriel Baryllis Buch „Paradies" spielt mit Motiven, die an „Die Zauberflöte", „Das Glasperlenspiel" und die Bücher von Carlos Castaneda anklingen.
„Paradies" ist ein Buch, das einen Lösungsansatz bietet in unserer Welt, in der die uns vertrauten Fundamente des Lebens ins Wanken geraten sind.
„Gabriel Barylli ist die Antwort Europas auf Woody Allen" (Cosmopolitan)
„Barylli ist der Botho Strauss von Österreich" (Claus Peymann)
Im Frühjahr 2012 startet deutschlandweit sein Film „Barylli’s Baked Beans".
Moderation: Britta Gansebohm Der Literarische Salon Britta Gansebohm im BKA-Theater
Mehringdamm 34, Berlin-Kreuzberg (UBhf.: Mehringdamm), 10961 Berlin www.bka-theater.de
Gelaufene Veranstaltung
Mittwoch, 11. April 2012 um 20.30 Uhr
in der Z-BAR
Lesung mit anschl. Gespräch
Goldenes Herz und eiserne Schnauze - Das Leben des Kurt Tucholsky
Rolf Hosfeld liest aus seiner Biographie "Tucholsky. Ein deutsches Leben" (Siedler 2012)
Kurt Tucholsky (1890–1935), zeitweiliger Mitherausgeber der legendären Berliner Wochenschrift „Die Weltbühne”, war Journalist, Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und politischer Aktivist. Rolf Hosfeld hat ein Buch über das Leben und Wirken dieses außergewöhnlichen Deutschen geschrieben, der den Kampf gegen Militarismus und Kadavergehorsam zum Thema seines Lebens und Schreibens machte.
Journalisten wie er hätten Erfolg, aber keine Wirkung, schon gar nicht über den Tag hinaus, meinte Tucholsky – widerlegte diese These jedoch aufs Glänzendste durch sein Werk, das bis heute geliebt und gelesen wird. Mit scharfer Feder schrieb und dichtete er über das, was er mit stets wachem Auge beobachtete, erfuhr und erlebte, und erwies sich als hellsichtiger Gesellschaftskritiker im Geist Heinrich Heines.
Innerlich zerrissen, rast- und heimatlos führte er ein Leben zwischen Berlin, Paris und Schweden. Als Prototyp des modernen Intellektuellen stand er der Linken nahe, beklagte aber gleichzeitig die Erosion bürgerlicher Werte. Atmosphärisch dicht erzählt Rolf Hosfeld das kurze, intensive Leben Tucholskys und entwirft dabei ein anschauliches Panorama seiner Zeit und seines Werks.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V."
Wir gratulieren ganz herzlich dem Autor Rolf Hosfeld, der am 14. September 2009 aus seinem druckfrischen Buch "Die Geister, die er rief" im Literarischen Salon gelesen und mit uns diskutiert hat, zum Preis der Friedrich-Ebert-Stiftung für "Das politische Buch" des Jahres.
Moderation: Britta Gansebohm Der Literarische Salon Britta Gansebohm in der Z-BAR
Bergstr. 2, Nähe S-Bahnhof Oranienburger Straße
, 10115 Berlin www.z-bar.de