Britta Gansebohm

Foto: © Christoph Becker
setzt mit Veranstaltungen in ihrem Salon Signale, zeigt
Trends und Wege in die Zukunft auf. Völkerverständigung durch
Autorenpatenschaften und Verführung zur Literatur - auch für Kinder und
Jugendliche - sind ihr ein wichtiges Anliegen.
Sie initiiert Gespräche über zeitgenössische Literatur und
Gesellschaftsthemen. Es finden sowohl Einzellesungen, Buchpräsentationen als
auch Literaturabende mit mehreren Schriftstellern statt. Romane, Sachbücher,
Kurzgeschichten, Essays und Lyrik werden im Salon vorgestellt.
So wurden beispielsweise im Januar 2006 die Vor- und Nachteile des
männlichen Single-Daseins dem Alltag eines Familienvaters gegenübergestellt.
Über dieses Thema diskutierten die Journalisten Maxim Leo und Jochen Martin
Gutsch mit 140 Gästen im Salon.
Zu der "Hellinger-Kontroverse" mit den Familien- und Paartherapeuten Dr.
Wilfried Nelles und Dr. Erdmute Henning sowie dem Schriftsteller und
Universitätsdozenten Dr. Gernot Wolfram kamen im Juni 2006 an die 100
diskussionsfreudige Gäste.
Im Januar 2009 wurde im Salon über "Die Suche nach dem Lebensglück" mit
Autoren des Männerschwarm Verlages und dem Publikum gesprochen. Einen
lebensprallen Abend erlebten rund 90 Gäste.
Zusätzlich gibt es Salonabende in kleinerem Rahmen - 20 bis 60 Gäste - in
der Z-Bar (Berlin-Mitte).
Wichtig war es Britta Gansebohm immer und ist es auch heute noch, dass jeder
Mensch, der sich an dieser demokratischen Gesprächskultur beteiligen möchte,
Zugang zum Salon hat. Deswegen treffen sich im Salon Menschen aus Ost und
West jeden Alters (von 18 - 88 Jahre) und aller Berufsgruppen, darunter
Schauspielerinnen, Maler, Krankenschwestern, Rentner, Tänzer, Pfarrer,
Anwälte, Hartz IV-Empfänger, Ärztinnen, Journalisten, Filmemacher,
Akademiker und Studenten. Der Eintritt mit 8 Euro (6 Euro ermäßigt) wird für
jeden bezahlbar gestaltet.
Sofern es Britta Gansebohm möglich ist, stellt sie Kontakte zwischen ihren
Gästen her. So entstanden Freundschafts- und auch Arbeitsbezeihungen. Daher
ist der Salon auch ein Treffpunkt der vielbeschäftigten Berlinerinnen und
Berliner, die sich hier wieder sehen oder sich zu den Salonabenden
verabreden. Sehr viele Menschen haben sich in den vierzehn Jahren durch die
Salonveranstaltungen kennen gelernt.
Der Salon im BKA-Theater findet regelmäßig am Montag einmal im Monat statt.
Auch in der Z-Bar (Bergstraße 2, 10115 Berlin-Mitte) organisiert Britta
Gansebohm Salonabende, die in lockerer Folge statt finden.